Freitag, 13. Mai 2016

Bewusstsein und Selbstliebe



Das Thema ist zwar nicht neu, es erscheint mir aber sehr aktuell.

Wer ist schon mit einem Bewusstsein der Selbstliebe geboren worden?

Wir alle! Nur hat unsere Sozialisation und Erziehung es oftmals zerstört. Unsere Kultur scheint so angelegt zu sein. Aber-  und das ist die positive Nachricht  - es lässt sich ändern.

Was kann Selbstliebe bedeuten? In unserer Gesellschaft wird es öfter mit Ellenbogenmentalität oder Egoismus verwechselt. Keines von beidem ist damit gemeint.

Selbstliebe bedeutet sich selbst annehmen und lieben zu können – mit all unseren Fehlern, Makeln und Schwächen. Das wiederum heißt aber nicht, dass wir Fehler nicht ausmerzen könnten. Klar, oder?

Das Ego eines Menschen als seine Ichstärke kann zu stark oder zu schwach sein. Ein zu starkes Ego überschätzt sich selbst und denkt, es hätte alles in der Hand und könnte alles nach eigenem Belieben manipulieren. Ein zu schwaches Ego begreift sich selbst als zu schwach um überhaupt etwas zu ändern. Der Weg der goldenen Mitte ist wie immer der Königsweg.


Energetisch hat das Ego etwas mit der Ausprägung im Solarplexus zu tun. Vicky Wall, die Aura Soma® in die Welt gebracht hat, nannte den Solarplexus die „Spaghettikreuzung“. Rein körperlich betrachtet laufen hier sehr viele Nervenverbindungen zusammen.

Ist der Solarplexus geschwächt, die Energie dort schwach oder trübe, so ist der Mensch nicht in seiner Kraft oder Macht (wenn man Macht schon positiv denken kann).

Ist der Solarplexus zu stark, sprich überaktiv, sorgt auch dies für ein Ungleichgewicht. Dann ist oftmals das Herzchakra „unterbelichtet“, sprich wenig ausgeprägt.

Was hilft?

Und bei dieser Frage kommt das Thema Bewusstsein ins Spiel. Es ändert sich schon einiges, wenn du dich selbst reflektierst, darüber nachdenkst wie du handelst und denkst. Sich also deiner Selbst bewusst bist. Deine Gedanken verändern deine Realität. Auch das ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Weitet sich dein Bewusstsein noch mehr, dann bist du in der Lage wahrzunehmen, ob es sich bei einem Ungleichgewicht um ein mentales, emotionales oder spirituelles Problem handelt. Hinzu kommt dein menschliches Sein, die Psyche, deine Erfahrungen, die ja auch abgespeichert sind und deine seelischen Empfindungen. Das klingt vielleicht etwas kompliziert, ist es aber nicht.

Die positive Nachricht lautet jedoch, dass sich Ungleichgewichte nicht immer auf allen Ebenen gleichzeitig spiegeln, obwohl sie alle miteinander verbunden sind. Auch dies erscheint zunächst wie ein Widerspruch. Nehmen wir also mal an, ein Problem existiert auf der psychischen Ebene und der emotionalen Ebene. Dann bedeutet dies nicht, dass die anderen Ebenen nicht mit dem Problem belastet wären. Es heißt nur, dass dort noch kein schwerwiegendes Ungleichgewicht entstanden ist. Sie könnten also optimaler funktionieren, werden aber durch andere Ungleichgewichte daran gehindert.

Hält ein Ungleichgewicht lange an, so betrifft es irgendwann den Körper, sprich du wirst krank. Ist es eine unheilbare Krankheit, so sind sehr wahrscheinlich mehrere Ebenen betroffen. Hast du dich z. Bsp. lange Zeit deinem Körper gegenüber lebensfeindlich verhalten (schlechte Ernährung, ständiger Stress, sich Sorgen machen, Ängste, keinen Ausgleich, kaum Sport), so wird die notwendige Veränderung entsprechend tiefgreifend sein müssen, um wenigstens wieder gesund zu werden. Heil zu werden beinhaltet noch etwas ganz anderes. Es gibt also einen Zusammenhang zwischen der Dauer der Erkrankung bzw. der Schwere und den Bemühungen um Veränderung, so dass das Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann. Spontanheilungen mal ausgeschlossen, denn diese sind nicht an der Tagesordnung.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass psychische Ungleichgewichte die am langwierigsten zu behandelnden sind. Das Schlimmste scheint sexueller Missbrauch oder Vertrauensmissbrauch zu sein. Wobei das eine natürlich mit dem anderen korrespondiert.

Nun sprach ich zuvor von Selbstliebe. Diese entspricht in Aura Soma der Farbe rosa.


Wenn du dich selbst liebst, dann würdest du dich automatisch gut ernähren. Dann würdest du ganz natürlich für Ausgleich sorgen, für Entspannung, Bewegung und seelischen Ausgleich. Du hast ein gutes Gefühl für deinen Körper und seine Bedürfnisse, aber auch für deine Seele und ihre Bedürfnisse und lässt nicht jeden und alles in dein Leben. Du sorgst im weitesten Sinne dafür, dass es dir gut geht. Das alles geschieht ohne Anstrengung, denn es entspricht deinem eigenen Bedürfnis. Was nicht heißt, dass du jetzt egoistisch wirst.

Bleibt die Frage offen, wie sehr ist eine Gesellschaft auf Abwegen, wenn sie den meisten Menschen ein solches Leben gar nicht erst ermöglicht, weil die Strukturen dieser Gesellschaft allein schon krank machen?

Aber wir wissen ja unsere Gedanken bestimmen unsere Realität. Es beginnt wie immer bei jedem Einzelnen. Frei nach dem Motto: sei du der Unterschied, den du in der Welt sehen möchtest. Damit tragen wir etwas anderes in die Welt und da alles mit allem verbunden ist, machen wir selbst den Unterschied aus. Die Macht dieser Unterscheidung ist nicht zu unterschätzen. Sein Licht leuchten zu lassen ist eines der schönsten Geschenke an die Welt. Es sollte so unübersehbar wie nur irgend möglich scheinen. Denn wenn die anderen es wahrnehmen - und das werden sie tun ob ihnen das bewusst ist oder nicht – dann wissen sie zumindest, es ist möglich.

Was hat das alles nun mit Bewusstsein zu tun?

So wie es aussieht hat alles in diesem wundervollen Universum eine Art Bewusstsein.

Doch wo ist dieses angesiedelt? Wo sitzt unser Bewusstsein?

Es ist nicht unser Verstand, unser Gehirn, es ist nicht der Körper, aber es ist daran gebunden. Dein Körper ist ein materieller Ausdruck deines Bewusstseins. Hast du schon einmal einem Menschen mit strahlenden Augen wirklich in die Augen gesehen? Wenn du gelernt hast hinter die Fassade zu blicken, wirst du wunderbares entdecken.

Bewusstsein hat mit Erwachen zu tun. Unter erwachen versteht man den Entwicklungsprozess eines Menschen, der nicht nur seine Persönlichkeit sondern auch seine spirituelle, geistige und seelische Seite erfasst. Bewusstes Sein beinhaltet, dass du dir deiner verschiedenen Aspekte und Schichten bewusst bist. 



Doch wie kann man dieses Unfassbare begreifbarer machen?

Ich bin davon überzeugt, dass es nur energetisch zu verstehen ist soweit man es überhaupt verstehen kann. Es scheint mir eine Art Feld zu sein ähnlich der verschiedenen Auraschichten, die jeden Menschen umgeben. All diese Felder sind miteinander verbunden und stehen in ständigem Austausch miteinander. So erzeugt ein bestimmter Gedanke eine spezielle Schwingung und durch das Gesetz der Anziehung zieht er gleiches oder ähnliches an. Denke ich also schlecht über mich selbst, so werde ich in meinem Umfeld wahrscheinlich nur Menschen haben, die auch schlecht von sich selbst und anderen denken. Liebe ich mich nicht selbst, kann ich mich selbst nicht annehmen, so werden mir Menschen begegnen, die mich auch nicht annehmen und sich mir gegenüber lieblos verhalten. Es ist einfach und logisch, dass ich derartiges anziehe.

Das Schöne daran ist, dass niemand hilflos ist, sondern jeder kann dass was er oder sie nicht in ihrem Leben haben will verändern. Das heißt nicht, dass ich die anderen Menschen ändere sondern an meinen Gedanken – und Verhaltensmustern arbeite. Damit strahle ich etwas anderes aus und bekomme auch ein anderes Ergebnis. Das ist der Lohn für die Arbeit an sich selbst. Und deshalb verändert eine solche Arbeit letztendlich das eigene Leben und auch das Leben der Menschen in deinem Umfeld.

Möchtest du in deiner persönlichen und spirituellen Entwicklung Unterstützung?

Ich bin gerne an deiner Seite und begleite dich durch deinen Entwicklungsprozess. Schau dir meine HP an und nimm Kontakt mit mir auf.

Ich freue mich auf dich!

Regina Alanja Grunert